Mittwoch, 13. Dezember 2017 Impressum Kontakt Ansprechpartner

Schulentwicklung

Schulentwicklung an der BBS Landstuhl

Die Schulentwicklung an der Berufsbildenden Schule heutzutage steht vor großen Herausforderungen.

 

Da sind zum einen der demografische Wandel, der sinkende Schülerzahlen bedeutet. Zum anderen verstärkt dieses Phänomen den viel besprochenen  Fachkräftemangel, der die Industrie- und die Handwerksbetriebe zunehmend belastet.

 

Auswirkungen hat dieser Fachkräftemangel sehr bedeutend auf die Berufsbildenden Schulen, da die Schülerzahlen der Fachklassen instabil werden und BBS Standorte zunehmend um ihre Existenz kämpfen müssen. Gleichzeitig bedarf es immer mehr einer stärkeren Integration der Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die, trotz massiver Sprachprobleme, in die Ausbildung bzw. an den Berufsbildenden Schulen insgesamt integriert werden müssen.

 

Dennoch ist es eine der Hauptaufgaben der Berufsbildenden Schulen, das duale System zu stärken und in intensiven Kooperationen mit den Kammern voranzutreiben.

 

Die BBS Landstuhl hat sich auch als Pilotschule „Inklusion“ der Sicherung einer adäquaten Beschulung für beeinträchtigte Jugendliche mit ganzheitlichem Förderbedarf verschrieben, um diesen jungen Menschen durch berufliche Bildung, eine Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben zu ermöglichen.

 

Das motivierte und pädagogisch sehr erfahrene Kollegium der BBS Landstuhl stellt sich all diesen beschriebenen Herausforderungen, indem

 

  • die individuelle Diagnostik, Beratung und Förderung unserer Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt der schulischen Qualitätsarbeit steht,
  • die Lernortkooperation mit den dualen Partnern weiter intensiviert und die berufliche Ausbildung durch neue internationale Partnerschaften attraktiver wird,
  • die Zusammenarbeit mit den Sorgeberechtigten sehr ernst genommen wird,
  • die Berufswahlvorbereitung und Studienorientierung, auch durch die intensive Zusammenarbeit mit den „abgebenden Schulen“, vorangebracht wird,
  • durch die Teilnahme am Projekt „PraeLab“ und durch die Zusammenarbeit mit den Kammern versucht wird, Ausbildungsabbrüchen unserer Schülerinnen und Schüler vorzubeugen,
  • inklusiver Unterricht, zuerst im Berufsvorbereitungsjahr, angeboten wird. (Das Angebot wird sukzessive ausgebaut. Bauliche Maßnahmen zur Schaffung der Voraussetzungen wie Barrierefreiheit werden mit Hilfe des Schulträgers umgesetzt. Durch Weiterbildungsmaßnahmen werden die Kolleginnen und Kollegen auf inklusiven Unterricht vorbereitet. Weitere Unterstützung erfahren die Schülerinnen und Schüler durch erfahrene FörderschullehrerInnen.)

Die BBS Landstuhl ist stets bestrebt, ein fachlich und qualitativ hervorragender und gleichermaßen verlässlicher Partner für die Schülerinnen und Schüler, die Ausbildungsbetriebe und die Kooperationspartner zu sein.