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Dem Falschgeld auf der Spur

13.04.2018 | Von: Anne Müller

Fingerspitzengefühl brauchten die Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsberufe Automobilkauffrau/Automobilkaufmann und Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel (jeweils 1. Ausbildungsjahr) am vergangenen Donnerstag, dem 12.04.2018, denn die Deutsche Bundesbank war wieder zu Gast.

Mit im Gepäck hatte Herr Guido Fobes (Mitglied im Leitungsteam der Deutschen Bundesbank und Experte in Sachen Falschgeld) allerhand an echten und falschen Geldscheinen.

 

Informiert wurde über die Erkennungsmerkmale von Falschgeld und über den Umgang bzw. das richtige Verhalten bei der Entdeckung von gefälschten Banknoten. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern schnell bewusst, dass es oft gar nicht so leicht ist, gefälschtes von echtem Geld zu unterscheiden. Präsentiert wurden auch „echte“ Fälschungen, die sich bereits im Umlauf befanden und von den Schülerinnen und Schülern zwischen den echten Scheinen durch Ertasten und Fühlen ermittelt werden mussten. Während die erste Kategorie kopierter 50,- Euro Scheine noch relativ leicht als „falsche Fünfziger“ zu enttarnen war, fiel dies bei einigen 20,- Euro Noten schon schwerer. Kaum als Fälschungen zu erkennen waren dann die 200,- Euro Scheine, die Herr Fobes den Schülerinnen und Schülern zuletzt zeigte. Angefangen vom Papier bis hin zum Hologramm, wiesen die in verschiedenen Druckgängen hergestellten Geldscheine zahlreiche Bestandteile echter 200,- Euro Noten auf.

 

Neben theoretischem Wissen gab es jede Menge praktische Übungen zur Identifizierung von Falschgeld. Dabei spielten immer wieder die Grundsätze „Fühlen, Sehen, Kippen“ eine wichtige Rolle, da es den Schülerinnen und Schülern nur durch diese Sicherheitsprüfung gelang, echte von unechten Geldscheinen zu unterscheiden.

 

Wir danken Herrn Fobes für die interessanten Vorträge und freuen uns, ihn auch im nächsten Jahr wieder an der Berufsbildenden Schule in Landstuhl begrüßen zu dürfen.